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Brother Drucker Test & Vergleich 2024: Alle Modelle im CHECK

By haunh··13 min read

Du stehst vor der Entscheidung: Welcher Brother Drucker passt zu meinem Arbeitsalltag? Kein Wunder – die Modellpalette ist dicht und die technischen Daten lesen sich auf den ersten Blick ähnlich. 32 Seiten pro Minute hier, automatischer Duplexdruck dort. Aber was steckt wirklich hinter den Zahlen, und wo liegen die echten Unterschiede beim Druckkosten und bei der Alltagstauglichkeit? Genau das schauen wir uns in diesem Vergleich an.

Ich habe die wichtigsten Brother Serien für 2024 unter die Lupe genommen – vom kompakten Schwarzweiß-Laser bis zum vollwertigen Multifunktionsgerät mit WLAN und Duplex. Am Ende dieses Beitrags weißt du, welches Modell sich für dein Druckvolumen und dein Budget wirklich lohnt.

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Brother Drucker im Überblick: Was macht die Marke aus?

Brother ist einer der wenigen Hersteller, der sowohl Laserdrucker als auch Tintenstrahldrucker im Sortiment hat – und das zu Preisen, die für Kleinunternehmer und Freelancer attraktiv bleiben. Die Stärke der Marke liegt weniger in Displaygrößen oder Touchscreen-Usability als in den harten Fakten: hohe Seitenreichweiten, wartungsarme Motoren und ein kluges Patronensystem, das die Seitenpreise nach unten drückt.

Im Brother Drucker Test fällt auf, dass die Geräte selten mit technischen Spielereien überladen sind. Kein冗oes Farbdisplay, keine Cloud-Dienste à la HP Instant Ink – dafür solide Treiberunterstützung, AirPrint-Kompatibilität und eine App (Brother iPrint&Scan), die das Nötigste abdeckt. Für Nutzer, die einen Drucker als Arbeitsgerät sehen und nicht als Lifestyle-Produkt, ist das ein klarer Vorteil.

Die drei relevanten Produktlinien im Überblick:

  • HL-Serie: reinrassige Laserdrucker, Schwarzweiß oder Farbe, kein Scanner, kompakt und schnell.
  • DCP-Serie: Multifunktionsgeräte (Drucken, Scannen, Kopieren), kein Fax, oft die beste Preis-Leistung.
  • MFC-Serie: Vollsortiment mit Fax, ideal fürs Büro mit hohem Scanaufkommen.

Brother Laserdrucker: HL- und MFC-Serien im direkten Vergleich

Los geht der Vergleich mit den Brother Laserdruckern, die im Büroalltag die meiste Verbreitung haben. Die HL-L2er-Serie (Schwarzweiß) und die HL-L3er-Serie (Farbe) bilden das Rückgrat des Brother-Portfolios. Beide bieten typische Druckgeschwindigkeiten von 26–32 Seiten pro Minute und eignen sich für Druckvolumina von 500 bis 3.000 Seiten pro Monat.

Die Brother HL-L2350DW beispielsweise liefert 30 ppm im Schwarzweißmodus, druckt automatisch doppelseitig und verbindet sich per WLAN. Für einen Einstiegslaser sind das sollde Werte. Das Schwester-Modell HL-L3270CDW bringt Farbdruck mit und erreicht ebenfalls 30 ppm – damit zählt es zu den schnelleren Farblasern seiner Klasse. Beide Modelle nutzen das Tonersystem TN-2er (TN-2421 für Schwarzweiß, TN-243 für Farbe), was den Wechsel einfach und die Reichweite ordentlich macht.

Ein Punkt, der im Brother Drucker Vergleich 2024 zugunsten der MFC-Serie ausfällt: Der automatische Dokumenteneinzug (ADF). Modelle wie die MFC-L3750CDW scannen und kopieren mehrseitige Vorlagen automatisch – ein Feature, das im Homeoffice mit vielen Verträgen, Rechnungen oder Angeboten Gold wert ist. Wer auf Fax angewiesen ist, kommt um die MFC-Serie ohnehin nicht herum.

ModellTyp ppm (SW/Farbe)DuplexADFWLAN
HL-L2350DWS/W-Laser30 / –JaNeinJa
HL-L3270CDWFarb-Laser30 / 30JaNeinJa
MFC-L3750CDWMultifunktion Farbe30 / 30JaJa (50 Blatt)Ja
MFC-L3750CDWMultifunktion S/W30 / –JaJa (50 Blatt)Ja

Die wichtigste Erkenntnis aus der Tabelle: Wer scannen muss, greift zur MFC-Serie. Wer nur druckt, spart mit einem HL-Modell bares Geld – und bekommt trotzdem 30 ppm und Duplex.

Brother Tintenstrahldrucker: EcoTank vs. INKvestment Tank

Neben den Lasergeräten bietet Brother zwei eigenständige Tintenplattformen an, die wir im Brother Drucker Test gesondert betrachten müssen: EcoTank und INKvestment Tank. Beide Systeme zielen auf niedrige Druckkosten ab, unterscheiden sich aber grundlegend in der Handhabung.

Beim Brother EcoTank (z. B. ET-1810 oder ET-4700) handelt es sich um nachfüllbare Tintentanks. Die Flaschen mit je 70 ml reichen für 4.500 Seiten in Schwarz und 7.500 Seiten in Farbe. Die Nachfüllung ist sauber, wenn man es einmal richtig gemacht hat – ein Upgrade gegenüber den alten Patronen-Modellen. Die Druckkosten liegen bei unter 0,1 Cent pro Seite, ein Wert, den selbst günstige Laserdrucker kaum erreichen.

Das Brother INKvestment Tank (z. B. MFC-J4340DW oder MFC-J4540DW) arbeitet dagegen mit übergroßen Tintenpatronen, die ohne Nachfüllsystem auskommen. Die Reichweite liegt bei bis zu 6.000 Seiten (Schwarz) pro Satz – vergleichbar mit den EcoTank-Werten. Der Vorteil: Wer das Patronensystem bevorzugt und keine Lust auf Flaschen hat, bekommt hier den gleichen Kostenvorteil.

Ich persönlich fand das EcoTank-System nach dem dritten Nachfüllvorgang intuitiver als erwartet. Die INKvestment-Lösung fühlt sich für Umsteiger von klassischen Tintendruckern vertrauter an. Beide Systeme liefern im Test eine ordentliche Druckqualität für Bürodokumente – für Fotoausdrucke eignen sich beide weniger.

Druckkosten und Patronensystem: Wo spart man wirklich?

Das ist die Schlagzahl, auf die es ankommt. Ein Brother Drucker mag beim Kauf günstig sein – entscheidend sind die Folgekosten. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Bei den Brother Laserdruckern mit originalen Tonern der TN-2er-Serie liegen die Seitenpreise für Schwarzweiß bei ca. 1,5 Cent pro Seite. Mit kompatiblen Tonern wie dem E-Z Ink TN760 oder der MCYCOLOR DR730 Trommel sinkt der Preis auf unter 1 Cent. Das klingt nach Kleinigkeit, macht aber bei 500 Seiten pro Monat über 30 Euro Ersparnis im Jahr.

Bei Brother Tintenstrahldruckern fallen die Seitenpreise noch niedriger aus. Mit originalen Nachfüllflaschen sind 0,07–0,09 Cent pro Seite realistisch – ein Wert, der selbst im professionellen Umfeld überzeugt. Wer häufig Farbdokumente druckt, sollte diesen Aspekt nicht unterschätzen: Ein 100-seitiger Bericht in Farbe kostet mit einem Laserdrucker schnell das Fünffache gegenüber dem EcoTank-Modell.

Empfehlung für Sparfüchse: Achte beim Kauf auf die Reichweite pro Patronensatz. Ein Modell mit höherer Toner-/Tintenreichweite hat trotz höherem Anschaffungspreis fast immer die bessere Gesamtrechnung über zwei Jahre.

Scannen, Kopieren, Faxen: Die Multifunktionsfrage

Wer im Homeoffice regelmäßig Verträge digitalisieren oder mehrseitige Dokumente kopieren muss, kommt um ein Brother Multifunktionsgerät kaum herum. Die DCP- und MFC-Serien bieten beides: Flachbettscanner für einzelne Vorlagen und automatische Dokumenteneinzüge (ADF) für mehrseitige Stapel.

Im Test liefern die Brother-Scanner mit 1.200 dpi optischer Auflösung saubere Ergebnisse für die Archivierung und OCR-Anwendungen. Für hochauflösende Fotoscans sind sie weniger geeignet – hier lohnt sich ein dedizierter Scanner oder ein Brother-Modell mit separatem Glas platzsparender aufgestellt. Der ADF der MFC-L3er-Serie verarbeitet bis zu 50 Blatt im Duplexmodus – ausreichend für die meisten Büroalltage.

Ein Detail, das im Alltag auffällt: Die Scangeschwindigkeit. Mit 23 ipm (Simplex) und 12 ipm (Duplex) bei 300 dpi gehört die MFC-L3750CDW nicht zu den schnellsten, aber für eine Bürogruppe mit normalem Aufkommen völlig akzeptabel. Wer mehr braucht, sollte zu Modellen mit 40-Blatt-ADF greifen oder auf die Business-Ink-Serien ausweichen.

WLAN, APP & Konnektivität: So verbindest du mobil

Ein Brother Drucker mit WLAN gehört heute zur Grundausstattung. Die Einrichtung erfolgt entweder über das integrierte Webinterface (WPS-Methode) oder direkt per Brother iPrint&Scan App. AirPrint für Apple-Geräte und Google Cloud Print sind bei allen aktuellen Modellen an Bord – eine Treiber-CD wird nicht mehr benötigt.

Die Brother iPrint&Scan App für iOS und Android ermöglicht Scans direkt auf das Smartphone, Druck von Fotos und Dokumenten sowie Zugriff auf Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox. Im Praxistest funktionierte die App zuverlässig, auch wenn das Interface nicht so polished wirkt wie bei HP Smart. Für den Büroalltag reicht es allemal.

Wer mehrere Geräte im Netzwerk betreibt, profitiert von der Ethernet-Schnittstelle (bei MFC-Modellen Standard). Die Duplex-WLAN-Verbindung stabilisiert die Übertragung auch bei größeren Druckaufträgen – ein Punkt, der gerade in Haushalten mit vielen WLAN-Geräten relevant wird.

Überspringen kannst du dieses Modell, wenn du ausschließlich per USB druckst und keine Mobilgeräte nutzt. In dem Fall lohnt sich der Aufpreis für WLAN-Funktionalität nicht.

Für wen lohnt sich welcher Brother Drucker?

Nach all den Daten eine klare Orientierung:

  • Gelegenheitsdrucker (unter 100 Seiten/Monat): Brother EcoTank ET-1810. Günstig im Unterhalt, kompakt, kein Nachfüllstress bei moderatem Druckaufkommen.
  • Büroalltag mit viel S/W-Druck: Brother HL-L2350DW. Schnell, zuverlässig, niedrige Tonerkosten. Perfekt für Textdokumente und Berichte.
  • Farbdruck im Homeoffice: Brother HL-L3270CDW. 30 ppm in Farbe, Duplex, kompakt – der beste Farblaserdrucker für kleines Büro.
  • Vollwertiger Bürodrucker mit Scan: Brother MFC-L3750CDW. ADF, Duplex-Scan, Fax – ein echtes Arbeitspferd mit allen Funktionen, die im Büroalltag gebraucht werden.
  • Maximale Tintenreichweite ohne Nachfüllen: Brother INKvestment Tank MFC-J4540DW. Bis zu 6.000 Seiten pro Satz, Seitenpreise unter 0,1 Cent.

Den HP Smart Tank 5000 als Alternative solltest du dir ansehen, wenn du das Tintentank-Prinzip bevorzugst, aber offen für einen anderen Hersteller bist. Beide Systeme haben ihre Berechtigung.

Finale Gedanken

Brother Drucker liefern im Test und Vergleich 2024 das, was sie versprechen: zuverlässige Hardware, niedrige Seitenpreise und ein Toner-/Tintensystem, das nicht unnötig verteuert. Für das Homeoffice und kleine Büros sind sie eine kluge Wahl – solange du das richtige Modell für dein Druckvolumen wählst. Überspring diesen Vergleich, wenn du einen High-End-Fotodrucker oder ein Gerät mit Cloud-First-Funktionen suchst. Dafür ist Brother nicht gebaut.

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