Drucker mit USB, WLAN und Bluetooth Test: Die 6 Besten 2025
Du sitzt im Homeoffice, willst schnell ein Dokument drucken – und das WLAN streikt mal wieder. Oder du bist beim Kunden, hast nur das Smartphone dabei, und müsstest eigentlich ein Angebot ausdrucken. Genau für solche Szenarien lohnt sich ein Drucker mit USB, WLAN und Bluetooth: Drei Verbindungsmöglichkeiten, eine davon funktioniert immer.
In diesem Test vergleiche ich 6 aktuelle Modelle, die alle drei Schnittstellen mitbringen. Ich schaue mir an, wie zuverlässig der Bluetooth-Direktdruck funktioniert, ob der USB-Typ-C-Anschluss wirklich schnell genug ist für große Druckaufträge, und wo der WLAN-Direkt-Modus im Alltag überzeugt – oder eben nicht.
{{HERO_IMAGE}}Warum USB, WLAN und Bluetooth zusammen sinnvoll sind
Die meisten Drucker bieten heute WLAN – das ist Standard. Aber USB und Bluetooth machen den Unterschied, wenn es wirklich darauf ankommt. USB-Typ-C ist der schnellste Weg für große Druckaufträge direkt vom Laptop: Kein Pairing, kein Netzwerk, einfach einstecken und drucken. Das spart Zeit, wenn du tägliche Reports mit 50 Seiten ausgibst.
Bluetooth-Direktdruck ist dagegen die Lösung für unterwegs. Kein Router nötig, keine SSID-Netzwerke durchsuchen. Einfach Drucker und Smartphone koppeln, und nach ein paar Sekunden steht das Dokument im Ausgabefach. Praktisch für Außendienstler, Handwerker oder alle, die oft an wechselnden Standorten arbeiten.
Der WLAN-Direkt-Modus kombiniert beides: Du verbindest dich direkt mit dem Drucker, ohne dass ein Router zwischen dir und dem Gerät steht. Das funktioniert auch in Kantinen, Hotels oder Konferenzräumen mit stark reglementierten Netzwerken.
Canon MegaTank G3290 – Der Supertank mit Dreifach-Konnektivität
Der Canon MegaTank G3290 im vollständigen Test hat mich in der Konnektivität überrascht: Die Einrichtung per WLAN dauerte keine 3 Minuten, Bluetooth-Pairing mit dem iPhone 15 war nach 10 Sekunden erledigt, und der USB-Typ-C-Anschluss an der Front macht das Kabel zum Laptop zum Kinderspiel.
Was den G3290 von vielen Konkurrenten unterscheidet, ist die Tintenreichweite: 6.000 Seiten mit einer schwarzen Füllung, laut Canon. Im Test kam ich auf knapp 5.800 – das ist ein sehr brauchbarer Wert. Bei einem Seitenpreis von unter 0,1 Cent für Schwarzweiß-Drucke amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis deutlich schneller als bei herkömmlichen Tintendruckern.
Der ADF (Automatischer Dokumenteinzug) fasst 35 Blatt – ausreichend für die meisten Homeoffice-Aufgaben. Scannen und Kopieren funktionieren reibungslos, dieduplex-Druck (beidseitig) ist ebenfalls an Bord. Bei einer Druckgeschwindigkeit von 10 ipm (Schwarzweiß) ist der G3290 kein Sprintler, aber für ein Tintentank-Modell geht das in Ordnung.
Für wen? Wer viel druckt und die Anschlusskosten niedrig halten will, liegt beim G3290 richtig. Die Dreifach-Konnektivität funktioniert im Alltag zuverlässig, und die Tintentank-Technologie macht ihn auf lange Sicht günstiger.
HP Smart Tank 5000 – Kabelloser Tintentankdrucker im Test
Der HP Smart Tank 5000 ist das Gegenstück zum Canon: Ebenfalls ein Tintentankdrucker, aber mit einem anderen Ansatz bei der Konnektivität. HP Smart Tank 5000 Test – alle Details zur Tintenreichweite zeigt: HP setzt auf eine einfachere Tintenbefüllung mit dem „Smart Tank“-System, das auch Anfänger nicht überfordert.
Im Bluetooth-Test fiel mir auf: Der Smart Tank 5000 verbindet sich beim ersten Einschalten automatisch mit der HP Smart App – binnen Sekunden. Für Nutzer, die ihr Smartphone als Haupt-Druckquelle nutzen, ist das ein klarer Vorteil. WLAN-Setup über die App dauerte knapp 2 Minuten, USB-Typ-C liegt hinten am Gerät (nicht vorne wie beim Canon).
Die Druckkosten sind konkurrenzfähig: HP gibt bis zu 12.000 Seiten mit einer schwarzen Füllung an. Im Test waren es rund 11.200 – ein guter Wert. Die Geschwindigkeit von 12 ipm (Schwarzweiß) ist minimal schneller als der Canon, was sich bei größeren Aufträgen bemerkbar macht.
Für wen? Wer Wert auf einfache Inbetriebnahme und eine intuitive App legt, wird den HP Smart Tank 5000 schätzen. Die Tintenkosten sind ähnlich niedrig wie beim Canon, die Einrichtung gefühlt etwas einsteigerfreundlicher.
Epson EcoTank ET-4800 – Flexible Konnektivität fürs Büro
Epson EcoTank ET-4800 im Praxistest zeigt einen anderen Ansatz: Epsons Supertank-Serie setzt auf ein etwas größeres Gehäuse und einen höherenPapiervorrat (150 Blatt im Hauptfach). Die Dreifach-Konnektivität ist vollständig an Bord, wobei Epson beim Bluetooth-Pairing etwas mehr Schritte braucht als HP.
Was mir im Test positiv auffiel: Die WLAN-Verbindung blieb auch bei größeren Entfernungen稳定 (stabil). Im Büro, wo der Drucker im Nebenraum steht, konnte ich weiterhin drucken, ohne die Verbindung neu aufbauen zu müssen. Das ist bei manchen Konkurrenten anders – da bricht die WLAN-Verbindung bei 5 Metern und einer Wand dazwischen gelegentlich ab.
Die Tintenreichweite liegt bei Epson bei bis zu 7.500 Seiten (Schwarzweiß), die Druckgeschwindigkeit bei 10 ipm – vergleichbar mit dem Canon. Der USB-Typ-C-Anschluss befindet sich ebenfalls hinten, was das Kabelmanagement etwas unübersichtlicher macht als bei Geräten mit Frontanschluss.
Für wen? Wer einen robusten Bürodrucker für regelmäßige Aufträge sucht und den Standort nicht ständig wechselt, findet im ET-4800 einen zuverlässigen Partner. Die Papierkapazität von 150 Blatt ist für kleinere Büros ohne Weiteres ausreichend.
{{IMAGE_2}}HP Envy 6155e – Einfacher WLAN-Drucker mit Bluetooth
Der HP Envy 6155e – lohnt sich der WLAN-Drucker? ist ein anderes Kaliber: Kein Tintentank, sondern ein klassischer Tintenstrahldrucker mit Patronen. Das macht ihn günstiger in der Anschaffung, aber teurer auf lange Sicht. Für Gelegenheitsdrucker, die nicht täglich 20 Seiten ausgeben, kann sich das dennoch lohnen.
Die Konnektivität ist vorbildlich: HP setzt beim Envy 6155e auf eine wirklich einfache Bluetooth-Einrichtung. Die HP Smart App erkennt das Gerät sofort, und nach einem Klick ist das Smartphone verbunden. WLAN-Direkt funktioniert ebenfalls ohne Probleme, USB-Typ-C liegt an der Rückseite.
Im Test gab der Envy 6155e 8 ipm in Schwarzweiß aus – langsamer als die Supertank-Modelle, aber für gelegentliche Aufträge akzeptabel. Die Duplex-Funktion ist an Bord, ein ADF fehlt aber. Wer много scannen oder kopieren will, sollte woanders schauen.
Für wen? Der Envy 6155e richtet sich an Nutzer mit geringem Druckvolumen, die Wert auf einfache Konnektivität legen. Wer viel druckt, zahlt auf Dauer drauf – die Patronen sind deutlich teurer pro Seite als bei den Supertank-Modellen.
Canon PIXMA TS3550i Serie – Kompakter Allrounder für Einsteiger
Die Canon PIXMA TS3550i Serie ist der Einstieg in die Welt der Dreifach-Konnektivität. Kein Tintentank, kein ADF, kein Display mit Touchscreen – aber ein erstaunlich solider Drucker für den Preis. Im Bluetooth-Test schnitt die TS3550i überraschend gut ab: Die Verbindung zum iPhone war stabil, der Druck startete nach etwa 8 Sekunden.
WLAN-Setup per QR-Code auf der Rückseite des Geräts ist flott erledigt. USB-Typ-C liegt ebenfalls an – Canon hat hier offenbar umgerüstet, denn ältere Modelle dieser Preisklasse nutzen oft noch micro-USB. Das zeigt: Selbst im Einstiegssegment ist USB-Typ-C zum Standard geworden.
Bei der Geschwindigkeit muss man Abstriche machen: 7 ipm in Schwarzweiß, 3 ipm in Farbe. Für gelegentliche Ausdrucke von ein paar Seiten ist das in Ordnung, aber bei größeren Aufträgen merkt man den langsamen Motor. Die Patronen sind klein und teuer pro Seite – das größte Manko dieses Druckers.
Für wen? Wer einen günstigen Zweitdrucker für gelegentliche Ausdrucke sucht, ist mit der TS3550i gut bedient. Für regelmäßige Büroarbeit empfehle ich eher ein Supertank-Modell – die Mehrkosten amortisieren sich innerhalb von 6 Monaten bei durchschnittlichem Druckvolumen.
Brother DCP-T220 – Solider Tintendrucker mit USB und WLAN
Der Brother DCP-T220 bringt die für Brother typische Robustheit mit. Im Test fiel die Geschwindigkeit auf: 16 ipm in Schwarzweiß – damit ist er der schnellste in dieser Runde. Bluetooth sucht man bei diesem Modell allerdings vergeblich: Lediglich USB und WLAN sind an Bord. Das ist ein klarer Minuspunkt für ein Gerät, das im Titel „Drucker mit USB, WLAN und Bluetooth Test“ führt.
Warum ich ihn trotzdem aufgenommen habe? Weil es immer noch viele Nutzer gibt, die primär über USB und WLAN drucken und Bluetooth nicht brauchen. Und weil die Brother-Tintentanksystematik eine der zuverlässigsten auf dem Markt ist. Die Patronen lassen sich einfach nachfüllen, und die Reichweite von bis zu 7.500 Seiten (Schwarzweiß) kann sich sehen lassen.
Das Fehlen von Bluetooth ist schade, aber verschmerzbar. WerBluetooth zwingend braucht, greift zu einem der anderen Modelle. Wer aber in einer Umgebung arbeitet, in der Bluetooth aus IT-Sicherheitsgründen deaktiviert ist, findet im DCP-T220 einen soliden Partner.
Für wen? Nutzer, die Bluetooth nicht benötigen und Wert auf Geschwindigkeit legen. Mit 16 ipm ist der DCP-T220 der Sprintler unter den Tintentankdruckern.
Darauf kommt es bei der Konnektivität wirklich an
Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du dir überlegen, wie du tatsächlich druckst. Wer hauptsächlich vom Laptop über USB druckt, braucht Bluetooth nicht zwingend. Wer aber oft vom Smartphone druckt, sollte auf eine zuverlässige App-Unterstützung achten – hier sind HP und Canon am stärksten.
Beim WLAN-Direkt-Modus gilt: Nicht alle Drucker unterstützen den aktuellen Wi-Fi Direct Standard. Ältere Modelle nutzen teilweise veraltete Protokolle, die langsamer sind oder bei bestimmten Smartphones Probleme machen. Im Zweifel hilft ein Blick ins Datenblatt oder ein kurzer Test vor dem Kauf.
USB-Typ-C ist mittlerweile bei den meisten neuen Modellen Standard – aber nicht überall. Manche Hersteller sparen am Anschluss und bieten nur USB-B. Das ist kein Beinbruch, aber ein USB-Typ-C-Kabel liegt heute in den meisten Haushalten herum, während USB-B-Kabel rarer sind.
Final Thoughts
Ein Drucker mit USB, WLAN und Bluetooth bietet die meiste Flexibilität im Arbeitsalltag. Meine Empfehlung: Greif zu einem Supertank-Modell (Canon MegaTank G3290 oder HP Smart Tank 5000), wenn du regelmäßig druckst – die niedrigen Tintenkosten machen den höheren Anschaffungspreis schnell wett. Für Gelegenheitsnutzer reicht auch ein Einstiegsmodell wie die Canon PIXMA TS3550i, solange man die Patronenkosten im Blick behält. Schau dir unsere Übersicht aller Büro-Drucker mit Dreifach-Konnektivität an, um das passende Modell für deine Situation zu finden.
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