KODAK Dock Plus Test: Solider Foto-Drucker mit Dock-Funktion?

KODAK Dock Plus 4x6'' Photo Printer, 50 Sheets, Docking & Bluetooth Smartphone Printer for iPhone & Android, Instant Color Prints, 4PASS Dye Sublimation
KODAK
- Dock Photo Printer: The KODAK Dock Plus is a home photo printer that produces high-quality 4x6” prints directly from compatible smartphones. Featuring an integrated docking station, users can place their phone on the printer for better connection while simultaneously charging the device during printing.
- Genuine 4PASS dye sublimation printing: Each photo is produced in three color layers and finished with a clear protective lamination layer. In approximately 55 seconds, you receive a smooth, detailed print designed to resist fingerprints, water, and fading for long-lasting quality.
- Easy to Use: Print photos quickly without complicated setup or technical steps. Simply power on, connect wireless bluetooth, and start printing within seconds. The Dock Plus is built for straightforward operation, making it ideal for first time users and everyday photo printing.
- Home Printing Station: Designed for stable desktop use, this dock photo printer connects to a power outlet for consistent performance and larger 4x6” prints. Ideal for home printing, photo albums, framing, family events, and everyday picture printing.
Quick Verdict
Pros
- Integrierte Dock-Funktion lädt das Smartphone während des Druckens
- 4PASS Dye-Sublimation liefert scharfe, lang haltbare Fotos mit Laminierung
- Kompakte Bauweise für einen stabilen Desktop-Foto-Drucker
- KODAK App mit grundlegenden Bearbeitungsfunktionen
- Einfache Bluetooth-Einrichtung ohne komplizierte Treiber
Cons
- Laufende Kosten für Original-Papier und -Ribbons recht hoch
- Druckgeschwindigkeit mit ca. 55 Sekunden pro Foto eher langsam
- Kein USB-C- oder kabelloses Laden – Lightning- und Micro-USB-Adapter nötig
- WLAN-Direct wird nicht unterstützt – Bluetooth-Verbindung teils hakelig
Schnellcheck
Der KODAK Dock Plus ist ein kompakter Foto-Drucker mit integrierter Dock-Station, der 4×6 Zoll große Ausdrucke per 4PASS Dye-Sublimation produziert. In meinem Praxistest lieferte er solide Fotoqualität und eine praktische Docking-Funktion – doch die laufenden Kosten und die Druckgeschwindigkeit trüben das Gesamtbild etwas. Hier erfährst du, ob sich der Kauf lohnt.
Was ist der KODAK Dock Plus?
Es war ein grauer Sonntagnachmittag, als ich das Päckchen aufmachte – und ehrlich gesagt hatte ich den KODAK Dock Plus schon fast wieder vergessen, bevor er auf meinem Schreibtisch stand. Kein großes Ding, dachte ich. Ein weiterer Mini-Foto-Drucker eben. Doch die Dock-Station machte mich stutzig: eine Ladeschale fürs Smartphone, direkt in den Drucker eingebaut. Das ist ein Konzept, das ich so noch nicht kannte.

Der KODAK Dock Plus ist ein 4×6 Zoll (10 × 15 cm) Foto-Drucker, der per Bluetooth eine direkte Verbindung zu iOS- und Android-Smartphones aufbaut. Die Besonderheit: Sein integriertes Dock dient gleichzeitig als Ladeschale. Ihr stellt euer Handy auf den Drucker, die Verbindung bleibt stabil, und parallel wird der Akku aufgeladen. Das ist besonders bei längeren Drucksessions praktisch, etwa wenn ihr eine ganze Fotoalbum-Seite voll druckt. KODAK setzt auf die sogenannte 4PASS Dye-Sublimation-Technologie, bei der jedes Foto in drei Farbschichten aufgebaut und mit einer transparenten Laminierung versiegelt wird. Das Ergebnis sind glatte, detailreiche Ausdrucke, die resistent gegen Fingerabdrücke und Wasser sein sollen.
Key Features
- 4PASS Dye-Sublimation: dreischichtiger Farbaufbau mit Laminierungsschutz
- Dock-Funktion: Smartphone wird geladen und bleibt stabil verbunden
- Bluetooth-Verbindung zu iOS und Android über die KODAK Photo Printer App
- Druckformat: 4×6 Zoll (10 × 15 cm)
- Druckzeit: ca. 55 Sekunden pro Foto
- Inklusive 50 Blatt Fotopapier und Farbband-Cartridge
- App mit grundlegenden Bearbeitungsfunktionen (Zuschnitt, Filter, Rahmen)
Hands-On Test
Ich habe den KODAK Dock Plus zwei Wochen lang in verschiedenen Szenarien getestet – vom spontanen Kindergeburtstagsdruck bis zum gemütlichen Album-Abend am Küchentisch. Die Einrichtung war tatsächlich unerwartet schnell: einschalten, Bluetooth koppeln, App öffnen, drucken. Keine Treiber, kein WLAN-Konfigurationsstress. Nach ungefähr fünf Minuten war mein iPhone verbunden und das erste Foto lag im Ausgabefach.
Was mich überraschte: Die Druckqualität ist für diese Preisklasse wirklich in Ordnung. Hauttöne wirken natürlich, Farben neigen minimal zur Sättigung – aber das ist bei den meisten Foto-Druckern so und lässt sich in der App teilweise anpassen.

Wo ich dann aber doch ins Grübeln kam: die Geschwindigkeit. 55 Sekunden klingen kurz, aber wenn ihr 20 Fotos für ein Album druckt, sitzt ihr eine gefühlte Ewigkeit daneben. Nicht nervig, aber auch nicht ideal für spontane Partysessions. Außerdem ist da die Sache mit dem Dock. Die Plastikschale wirkt etwas wackelig, besonders bei größeren Smartphones mit Case. Und: Wer ein neueres iPhone (ab iPhone 15) oder ein Samsung-Flaggschiff mit USB-C besitzt, braucht zwingend einen Adapter, da nur Lightning- und Micro-USB-Anschlüsse direkt passen. Das ist ein Punkt, den KODAK in der Produktbeschreibung nicht besonders hervorhebt – was mich dann doch etwas geärgert hat.

Die KODAK Photo Printer App selbst ist simpel und zweckmäßig. Crop, Filter, Helligkeit – mehr braucht man für den Normalfall nicht. Was mir gut gefiel: Ihr könnt mehrere Fotos in einer Warteschlange zusammenstellen und dann automatisch drucken lassen. So musste ich nicht bei jedem einzelnen Bild auf Bestätigen tippen. Insgesamt ein praxistaugliches Setup, das hält, was es verspricht – vorausgesetzt, man akzeptiert die eine oder andere Einschränkung.
Für wen lohnt sich der KODAK Dock Plus?
- Familien und Hobby-Fotografen, die Erinnerungen schnell und unkompliziert in der Hand halten wollen – ideal für Geburtstage, Feiertage und Kinderfotos.
- Smartphone-Nutzer, die ihre Handyfotos ohne Umweg über den Computer ausdrucken möchten – die Dock-Funktion macht es besonders bequem.
- Einsteiger, die sich zum ersten Mal einen eigenen Foto-Drucker zulegen und keine Lust auf komplizierte Setup-Prozesse haben.
- Album- und Scrapbooking-Fans, die hochwertigere Prints als mit Thermosublimation brauchen, aber kein Vermögen für einen Profidrucker ausgeben wollen.
Überspring diesen Drucker, wenn du hauptsächlich unterwegs drucken willst – dann ist ein tragbarer Mini-Drucker wie der HP Sprocket deutlich praktischer. Auch wer mehr Kontrolle über Farbprofile und Druckeinstellungen braucht, wird mit diesem Gerät an seine Grenzen stoßen.
Alternativen, die sich lohnen
- HP Sprocket Select: Kompakterer und leichterer Foto-Drucker, allerdings im smalleren 2×3 Zoll Format. Besser für unterwegs, weniger für hochwertige Albumfotos.
- Canon SELPHY CP1500: Etwas teurer, bietet aber Wi-Fi Direct und eine breitere Papierformat-Auswahl. Für Nutzer, die Flexibilität beim Format bevorzugen.
- Fujifilm instax Link Wide: Wer den Sofortbild-Look bevorzugt, bekommt mit dem Fujifilm-Gerät breitere Abzüge (86 × 108 mm) und eine kreative App mit AR-Features.
FAQ
Dank 4PASS Dye-Sublimation sind die Fotos scharf, farbintensiv und mit einem Laminierungsschutz versehen. Fingerabdrücke und Wasser können den Bildern weniger anhaben als bei herkömmlichen Tintenstrahldrucken.
Fazit
Der KODAK Dock Plus überzeugt im Test durch eine gute Fotoqualität, eine clevere Dock-Lösung und eine unkomplizierte Handhabung. Für Familien, Smartphone-Fotografen und Album-Bastler ist er eine praktische Wahl. Die Stärke liegt klar in der Kombination aus Ladefunktion und Druckwerk – selten in dieser Geräteklasse. Allerdings solltet ihr die laufenden Verbrauchskosten im Blick behalten und prüfen, ob euer Smartphone-Anschluss zum Dock passt. Insgesamt ein solider Foto-Drucker, der sein Geld wert ist, solange ihr die Einschränkungen kennt.